Die inneren Werte des Honigs

Wissenschaftlich gesicherte Qualität

Honig ist nicht nur süß und lecker, sondern auch wertvoll für die Gesundheit. Denn Honig enthält neben Zucker und Wasser eine reiche Palette an wertvollen Inhaltsstoffen. Hierzu zählen Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme sowie Bakterien hemmende Inhibine.

Die so genannte HMF-Analyse misst, wie gut diese wertgebenden Inhaltsstoffe erhalten sind. Sie gilt damit als wesentliches Qualitätskriterium. Weitere wichtige Elemente der Qualitätskontrolle sind die Pollenanalyse und die Bestimmung des Glukose-Fruktose-Verhältnisses.

 

Die BIHOPHAR Honige werden sensorisch und lebensmittel-analytisch geprüft.

So testen wir seine Echtheit und Trachtreinheit, kontrollieren den Honig auf Schadstoffe und überprüfen, ob alle Qualitätsanforderungen der Honigverordnung erfüllt sind.

Nur wenn die Analyse eines unabhängigen, staatlich vereidigten Instituts einwandfrei ausfällt, werden unsere Honige zur Abfüllung in die Gläser freigegeben.

 

Jedes einzelne Glas BIHOPHAR-Honig kann anhand der Qualitäts-Kontroll-Nummer und des Mindesthaltbarkeitsdatums auf dem Etikett genau zurückverfolgt werden.

Diese umfangreiche und nachvollziehbare Qualitätskontrolle garantiert, dass Sie bei BIHOPHAR auf gleichbleibend gute Qualität vertrauen können.

 

Die Inhaltsstoffe

Was den Honig so wertvoll macht

Wie der süße Geschmack bereits vermuten lässt, besteht Honig zu 80 Prozent aus natürlichem Zucker. Vorherrschend sind die Einfachzucker: Fruchtzucker (Fruktose) mit knapp 40 Prozent und Traubenzucker (Glukose) mit gut 30 Prozent. Je nach Tracht kommen Zweifachzucker wie Maltose und Saccharose sowie einige Mehrfachzucker hinzu.

 

Honig enthält von Natur aus Wasser. Der Wasseranteil darf jedoch laut Honigverordnung höchstens 20 Prozent betragen, bei Heide- und Kleehonig bis zu 23 Prozent. Bei einem zu hohen Wassergehalt kann Honig anfangen zu gären. Deshalb sollte er immer verschlossen und trocken gelagert werden.

 

In geringem Umfang sind Eiweißbausteine im Honig vorhanden. Ihr Anteil beträgt jedoch unter 0,5 Prozent.

Über 120 verschiedene Aromastoffe und organische Säuren machen den Geschmack und den Geruch des Honigs aus.Honig ist vergleichsweise reich an Mineralstoffen.

Vor allem enthält er Kalium, Natrium, Calcium und Magnesium sowie die Spurenelemente Eisen, Kupfer und Mangan. Die Zusammensetzung variiert jedoch stark je nach Honigtracht. Vitamine kommen im Honig in kleinen Mengen vor.

 

Nachgewiesen wurden Vitamin C und verschiedene B-Vitamine, wie B1, B2, B6, Biotin, Pantothensäure und Folsäure.Neben einigen Hormonen enthält Honig zahlreiche Enzyme, auch Fermente genannt. Hierzu gehören unter anderem stärke- und zuckerspaltende Stoffe, die auch für die Kristallisation des Honigs verantwortlich sind.

Ein besonders wertvoller Honig-Bestandteil sind Inhibine, die das Wachstum von Bakterien hemmen.

 

Die Pollenanalyse

Der charakteristische Fingerabdruck des Honigs

In jedem Honig befindet sich ein gewisser Anteil an Blütenpollen. Die Zusammensetzung dieser Pollen identifiziert einen Honig ebenso unzweifelhaft wie der Fingerabdruck einen Menschen kennzeichnet.

Eine Analyse der Pollen unter dem Mikroskop zeigt genau, von welchen Pflanzen der Honig stammt. Anhand der Pollenzusammensetzung lässt sich sogar exakt nachweisen, in welcher geografischen Region die Bienen den Nektar gesammelt haben.

 

HMF-Analyse und Diastase-Zahl

Wertvolle Kontrolle

Viele wertvolle Inhaltsstoffe des Honigs sind wärmeempfindlich. Deshalb werden die Honige von BIHOPHAR selbstverständlich kalt aus der Wabe geschleudert, schonend gereinigt, sorgsam abgefüllt und gelagert. Ob ein Honig zu stark erwärmt wurde, zeigt die Diastase-Zahl. Diastase ist ein wichtiges Enzym (Ferment) im Honig.

Durch Erwärmen des Honigs wird die Diastase beschädigt und die Diastase-Zahl sinkt.

 

Laut Honigverordnung muss die Diastase-Zahl mindestens 8 betragen. Noch empfindlicher reagiert der Gehalt an Hydroxy-Methyl-Furfurol (HMF) im Honig. Frisch geschleuderter Honig enthält so gut wie kein HMF. Bei Erwärmung und zu langer Lagerung steigt der HMF-Wert.

 

Die Honigverordnung schreibt einen HMF-Gehalt von höchstens 40 Milligramm pro Kilogramm Honig vor. Honige, die von Natur aus einen geringen HMF-Wert aufweisen, dürfen sogar nur 15 Milligramm HMF enthalten. Die Einhaltung dieser Werte wird vor jeder zur Abfüllung kommenden Honigpartie in den hauseigenen Labors bei BIHOPHAR und von den Lebensmittel-Untersuchungsämtern kontrolliert. Erst nach Vorlage eines entsprechenden Untersuchungszertifikates wird der Honig dann zur Abfüllung in die Gläser freigegeben.

 

So können wir garantieren, dass die wertgebenden Inhaltsstoffe in BIHOPHAR Honigen Glas für Glas optimal erhalten bleiben.