Von der Blüte bis ins Glas.
Guter Honig entsteht durch einen faszinierenden Prozess. Vom Sammeln des Nektars bis zum fertigen Glas achten wir darauf, dass die Qualität durchgehend stimmt. Durch eine schonende Abfüllung, strenge Kontrollen und Partner-Imker, die ihr Handwerk verstehen, bewahren wir den natürlichen Charakter des Honigs. Hier erfahren Sie, welche Stationen er durchläuft.
Alles beginnt in der Natur.
Jede Landschaft besitzt eine eigene botanische Handschrift, die den späteren Charakter des Honigs bestimmt. Ob die leuchtend gelben Rapsfelder Norddeutschlands, die weiß-rosa blühenden Manuka-Sträucher Neuseelands oder die weiten Orangenhaine des Mittelmeerraums: Die jeweilige Pflanzenwelt bestimmt immer Aussehen und Geschmack unserer Honige.
Meist sammeln die Bienen Nektar aus den Blütenkelchen, zum Beispiel von Sonnenblumen, Orangenblüten oder Raps. Dieser sorgt häufig für helle Farben und blumige Aromen. In Wäldern hingegen finden die Bienen Honigtau auf Nadeln und Blättern von Bäumen wie der Tanne, Fichte, Pinie oder Eiche. Honigtau ist die Basis für unsere dunklen, kräftigen Waldhonige.
Beim Besuch der Blüten bestäuben die Bienen die Pflanzen und sammeln Pollen als Eiweißquelle für ihr Volk. So gelangen die Pollen in den Honig und dienen später dazu, die genaue Herkunft bestimmen zu können
Ein faszinierender Prozess.
In einem Bienenvolk arbeiten tausende weibliche Arbeitsbienen organisiert zusammen. „Sammelbienen“ saugen den Nektar oder Honigtau auf und transportieren ihn in ihrer Honigblase zum Stock. Dort beginnt ein faszinierender Prozess: Sie übergeben den Saft an die „Stockbienen“. Diese reichern den Nektar mit Enzymen und organischen Säuren an, während sie den Honig laufend von einer Wabenzelle in eine andere umtragen. Dabei sorgen sie für das „Trocknen“: Durch intensives Fächeln mit ihren Flügeln entziehen sie dem Nektar Wasser. Erst wenn der Honig ausreichend getrocknet ist, verschließen die Bienen die Wabenzellen mit einem Wachsdeckel. Das ist das Zeichen für den Imker, dass der Honig ausgereift ist.
Ein ganz besonderer Stoff entsteht für die Königin: Gelée Royale. Dieser nährstoffreiche Futtersaft wird von den Ammenbienen produziert. Während Honig das „Brot“ für das Volk ist, dient Gelée Royale allein der Aufzucht und Ernährung der Bienenkönigin.
Erfahrung und Behutsamkeit.
Die Ernte erfordert den richtigen Zeitpunkt. Der erfahrene Imker prüft, ob die Bienen die Waben mit einem Wachsdeckel vollständig verschlossen haben. Diese „Verdeckelung“ garantiert, dass der Honig reif ist und einen so geringen Wassergehalt hat, dass er natürlich haltbar bleibt.
Der Imker entnimmt behutsam die Waben, in denen der Honig lagert, und entfernt vorsichtig die Wachsschicht. Anschließend wird der Honig geschleudert. Hierbei hilft Physik: Allein durch Zentrifugalkraft fließt der Honig ohne Erwärmung aus den Zellen. Diese „Kaltschleuderung“ ist entscheidend, um die empfindlichen Enzyme, Vitamine und das Aroma des Honigs zu bewahren.
Wir erhalten die Natürlichkeit.
In unserem Familienunternehmen in Braunschweig angekommen, wird der Honig erneut auf seine Reinheit kontrolliert. Anschließend erhält er seinen letzten Schliff, ohne dabei an Natürlichkeit zu verlieren. Der Honig wird gesiebt, bevor er ins Glas gefüllt wird. So entfernen wir letzte Wachsteilchen, bewahren aber die mikroskopisch kleinen Pollen. Diese sind entscheidend: Im Labor verraten sie uns über eine Pollenanalyse die genaue botanische Herkunft des Honigs.
Jetzt entscheidet sich die Konsistenz. Manche Honige, wie Rapshonig, kristallisieren von Natur aus schnell. Durch langsames, mechanisches Rühren geben wir ihnen eine fein-cremige Struktur. Andere, wie Tannen- oder Orangenblütenhonige, bleiben flüssig.
Nach dem Rühren ruht der Honig, bis die letzten Luftbläschen aufgestiegen sind und er sich geklärt hat, bevor er in Gläser abgefüllt werden kann. Damit die Enzyme und Aromen erhalten bleiben, erwärmen wir den Honig vor dem Abfüllen maximal auf 36 Grad Celsius – die Temperatur, die in einem Bienenstock herrscht.
Ob malzig-würzig, minzig-frisch oder mild-blumig: Am Ende steht ein Naturprodukt, das ohne jegliche Zusätze sicher verschlossen wird.
Honig ist ein Alleskönner.
Unsere Honige bieten Ihnen Genussmomente, die Sie begeistern werden. In jedem Glas BIHOPHAR-Honig steckt Qualität, die man sieht und schmeckt. Die Bandbreite ist dabei so faszinierend wie die Natur selbst: Entdecken Sie das Spektrum von fast weißen, cremigen Rapshonig über den goldgelben Gebirgsblütenhonig, bis hin zum fast schwarzen, flüssigen Tannenhonig. Jeder Löffel erzählt die Geschichte seiner Herkunft.
Ob ganz klassisch auf dem Sonntagsbrötchen, als natürliche Süße in Tee und Müsli oder als Geheimzutat für Salatdressings, Glasuren und Cocktails: Honig ist ein Alleskönner. In unserer Rezeptwelt zeigen wir Ihnen, was möglich ist. Und wenn Sie Ihren neuen Lieblingshonig direkt probieren möchten: Unser Onlineshop ist rund um die Uhr geöffnet.