Concepción Orellana Vera

„Ich habe das Gefühl, dass die Bienen ein Teil von mir sind; wir sind wie eine große Familie.“

Im chilenischen Puente Alto, am Rande der Anden, betreibt Concepción Orellana Vera mit unermüdlicher Leidenschaft ihre Imkerei „Apícola Doña Isidora“. Alles begann eher zufällig im Jahr 1980, als ein befreundeter Imker der Familie zwei Bienenstöcke anbot. Aus dem anfänglichen Wunsch, dieses traditionelle Handwerk zu erlernen, wuchs eine tiefe Faszination, die sie jeden Tag aufs Neue fesselt.

Heute, über vier Jahrzehnte später, kümmert sich die 72-Jährige gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn um rund 400 Bienenvölker. Die Imkerei ist für sie nicht nur ein Beruf, sie ist für Concepción schlichtweg „das Leben“. Es erfüllt sie mit großem Stolz, reinen und natürlichen Honig zu produzieren und ihr tiefes Wissen an die nächste Generation weiterzugeben.

Schätze der chilenischen Anden

Die Bienen von Concepción fliegen in einem besonderen Ökosystem: Einem Anden-Tal, das von Flüssen durchzogen ist und durch seine heimische Hartlaubvegetation besticht. Das charakteristische mediterrane Klima mit heißen, trockenen Sommern und kalten Wintern prägt die raue Landschaft. Hier sammeln die Bienen den Nektar spezieller heimischer Pflanzen wie Quillay, Corontillo, Litre und Azulillo. 

„Mein Geheimnis für guten Honig? Mit Liebe arbeiten und in jedem Schritt des Prozesses immer ein bisschen mehr geben, als nötig ist.“

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